Studierende der Soziale Arbeit besuchen virtuell den hessischen Landtag

Studierende der Sozialen Arbeit erhalten einmaligen Einblick in den hessischen Landtag

„Diese Chance bekommt man nur einmal im Leben“, ist sich eine Studierende im Vorbereitungstreffen für das Gespräch mit den Abgeordneten aller im Hessischen Landtag vertretenen Fraktionen sicher. „Diese sollten wir nutzen.“

Dies taten die Studierenden des berufsbegleitenden Studiengangs Soziale Arbeit dann auch. In einer digitalen Veranstaltung befragten die Studierenden sechs Abgeordnete zu ihrer Einstellung zu aktuellen politischen Themen und zu ihrer Arbeit im Hessischen Landtag. Es entwickelte sich eine spannende Diskussion, die sich sogar über die ursprünglich vereinbarte Zeit hinaus ausdehnte, um aktuelle gesellschaftliche Fragen zu erörtern.

„Eine wichtige Aufgabe“, so die Aussage von Seminarleiterin Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker, die ein Seminar zu Politik unterrichtet, „ist parlamentarische Prozesse transparent zu halten und für unsere Demokratie zu werben.“ Der politischen Bildung komme dabei eine besondere Bedeutung zu.

Aus diesem Grund hat die Studierendengruppe die spannenden Bildungsangebote, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Hessischen Landtags angeboten werden, in einer Seminareinheit von zwei Tagen wahrgenommen. Durch das Programm führten Dorothée Rhiemeier, Leiterin der Stabsstelle Politische Bildung, Besucherprogramme im Hessischen Landtag, die für das vielfältige Programm, welches in der Landeshauptstadt angeboten wird, verantwortlich ist sowie Jonas Seekatz, der über einschlägige Erfahrungen im Bereich Bildung verfügt, und Isabel Fischer, die die Studierenden professionell auf das anfangs erwähnte Gespräch mit den Abgeordneten vorbereitete.

„Für politische Arbeit zu begeistern, ist für Studierende der Sozialen Arbeit wichtiger als man gemeinhin annimmt. Fachkräfte der Sozialen Arbeit fungieren als Multiplikatoren und erreichen Menschen, die oft nur schwer für politische Themen zu haben sind. Umso bedeutender ist es, eine Brücke zur parlamentarischen Arbeit zu schlagen und Türen zu öffnen. Das ist mit diesem inhaltlich interessanten, professionell durchgeführten Workshop und der anschließenden Dialogveranstaltung mit den Abgeordneten hervorragend gelungen“, so das Fazit von Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker.

 

Ein Bericht von Prof. Dr. Christiane Schurian-Bremecker


Die 2009 gegründete, staatlich und kirchlich anerkannte CVJM-Hochschule – YMCA University of Applied Sciences – führt in Präsenz- sowie in berufsbegleitenden und onlinebasierten Teilzeit-Studiengängen in den Bereichen Theologie und Soziale Arbeit zum Bachelor of Arts und Master of Arts. Außerdem bildet die CVJM-Hochschule Erzieher*innen und Jugendreferent*innen aus. Verschiedene Weiterbildungen ergänzen das Angebot. Die CVJM-Hochschule betreibt zusätzlich vier Forschungsinstitute (Institut für Erlebnispädagogik, Institut für Missionarische Jugendarbeit, Institut empirica für Jugendkultur und Religion sowie das Evangelische Bank Institut für Ethisches Management). Derzeit sind 574 Studierende immatrikuliert. Rektor der CVJM-Hochschule ist Pfarrer Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt. Die Studierenden leben in einer Lern- und Lebensgemeinschaft auf dem bzw. in der Nähe des Campus.

Träger der CVJM-Hochschule ist der deutschlandweite Dachverband der Christlichen Vereine Junger Menschen (CVJM/YMCA), der CVJM Deutschland. Der CVJM/YMCA ist weltweit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation, die insgesamt 40 Millionen Menschen direkt erreicht, und weitere 25 Millionen Menschen indirekt. In Deutschland hat der CVJM 310.000 Mitglieder und regelmäßige Teilnehmende. Darüber hinaus erreicht er in seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten jedes Jahr fast eine Million junge Menschen. Schwerpunkt des CVJM in Deutschland ist die örtliche Jugendarbeit in 1.400 Vereinen, Jugendwerken und Jugenddörfern.

Ehrenamtlicher Vorsitzender des CVJM Deutschland ist Präses Steffen Waldminghaus. Hauptamtlicher Leiter ist Generalsekretär Pfarrer Hansjörg Kopp.

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