Unterstützung sozial schwacher Familien: Bundesverband Individual-und Erlebnispädagogik e.V.ruft zu Spenden für Projekt „Erlebnispädagogik mobil“ auf

Die zertifizierten Mitglieder des Bundesverbandes Individual-und Erlebnispädagogik e.V. bieten mit dem Projekt...

... „Erlebnispädagogik mobil“ die Möglichkeit, im ganzen Bundesgebieterlebnispädagogische Projekte und Projekttage durchzuführen. Damit dies so günstig wie möglich für Familien wird, braucht es Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmen. Damit dies so günstig wie möglich für Familien wird, braucht es Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmen.

Eins scheint offensichtlich: „Verlierer“ der Pandemie sind Kinder und Jugendliche, die seit Monaten sozial isoliert sind. Kinderärzte, Psychologen und Pädagogen fordern daher schon seit langem, endlich zu handeln und Kinder und Jugendliche zu unterstützen, wieder Anschluss zu finden und die soziale und emotionale Entwicklung fortzusetzen. „Dies ist in den vergangenen 16 Monaten deutlich zu kurz gekommen und muss dringend korrigiert werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass Kinder und Jugendliche Gelegenheit brauchen, die erlebte soziale Isolation zu verarbeiten und wieder miteinander aktiv zu werden. Seit weit mehr als einem Jahr findet kaum Präsenzunterricht statt, Vereinssport wurde und ist ebenfalls weitgehend untersagt, und auch die pädagogisch wertvollen Klassenfahrten und Gruppenprogramme für Schüler:innen sind seit März 2020 nicht mehr möglich. Noch existiert auch keine sichere Perspektive für den Sommer“, kritisiert Reinhard Zwerger, erster Vorsitzender des Bundesverbandes Individual-und Erlebnispädagogik e.V. Der eingetragene Verein repräsentiert als führender Fachverband in Deutschland seit 1992 die Vielfalt der Arbeitsfelder der Individualpädagogik und der Erlebnispädagogik mit den Schwerpunkten Hilfen zur Erziehung, Klassenfahrten und Gruppenprogramme, Aus-und Weiterbildung und Erlebnistherapie.

Er weist darauf hin, dass die Bundesregierung nun ein erstes Hilfspaket auf den Weg gebracht habe, Lerndefizite zu kompensieren und darauf zu achten, dass Lehrpläne eingehalten werden könnten. Forderungen, auch in den Ferien Unterricht und Nachhilfeangebote durchzuführen, stünden weiter imRaum. Das sei auch wichtig, betont Thomas Sablotny. So habe der anerkannte Wissenschaftler Klaus Hurrelmann kürzlich herausgestellt: „Wir haben ein Drittel von Kindern, die in der Schule zurückgefallen sind. Das sind die, die auch vor Corona schon Schwierigkeiten hatten.“

Das sei ein wichtiger Ansatz, aber eben nicht ausreichend. Kinder und Jugendliche müssten sich wieder als selbstwirksam erleben und ihre Resilienz entwickeln, bevor es um Lerndefizite und Lehrpläne gehe, meint der Experte. Aus diesem Grund hat sich der Bundesverband Individual-und Erlebnispädagogik e.V. in dieser Debatte mit dem Positionspapier „Kindeswohl in Zeiten von Corona und die Folgeerscheinungen“ (www.bundesverband-erlebnispaedagogik.de/aktuelles/newsansicht/das-wohl-von-kindern-und-jugendlichen-wieder-in-den-mittelpunkt-ruecken.html) deutlich zu Wort gemeldet. Es macht auf die bedrückende Lage von Kindern und Jugendlichen im Angesicht derPandemie aufmerksam
und stellt Lösungen vor, das dringend notwendige Hilfesystem für Kinder und Jugendliche aufrecht zu erhalten. „Wir appellieren mit dem Positionspapier an die Bundesregierung, alles Notwendige zu veranlassen, dass den professionellen Akteuren und Fachkräften wieder die Möglichkeit gegeben wird, für das Wohl der Kinder und Jugendlichen an und mit Schulen, in Kinder-und Jugendeinrichtungen, für Kinder und Jugendliche zu arbeiten“, betont Reinhard Zwerger.

„Doch bei reinen Forderungen solles nicht bleiben. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Bundesverbands haben wir ein mobiles Angebot entwickelt, mit dem wir qualitativ hochwertige Angebote direkt vor Ort an Schulen anbieten können. Mit dem Projekt ‚Erlebnispädagogik mobil‘, können wir erlebnispädagogische Projekte und Projekttage durchführen.“ Reinhard Zwerger betont, dass die Qualitätsgrundlagen des Qualitätssiegels „Qualität in der Individual-und Erlebnispädagogik –mit Sicherheit pädagogisch!“ („beQ“) sicherstellen, dass ausschließlich hochwertige und wirksame Angebote durchgeführt werden.

„Unsere zertifizierten Mitglieder übernehmen die Umsetzung jeweils in ihrer Region und decken das Konzept damit bundesweit auf Top-Niveau ab. Wir suchen nun nach Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmen, um die Projekte so günstig wie möglich anbieten zu können. Durch Geldspenden wollen wir die Honorarkosten der eingesetzten Trainer:innen subventionieren, so dass der Teilnehmerbeitrag für Schüler:innen vor allem aus sozial schwachen Familien aufein Minimum reduziert werden kann. Denn es sind gerade diese Schüler:innen, die unter den Folgen der Pandemie leiden und die besonderer Maßnahmen bedürfen.“

Über die Wirkweise und Möglichkeiten der Erlebnispädagogik informiert übrigens das Dokument „Die gesellschaftspolitische Dimension der Erlebnispädagogik“ unter https://www.bundesverband-erlebnispaedagogik.de/aktuelles/newsansicht/die-gesellschaftspolitische-dimension-der-erlebnispaedagogik.html

Pressekontakt

Bundesverband Individual-und Erlebnispädagogik e.V.
Reinhard Zwerger, erster Vorsitzender
Dahmsfeldstraße 2
44229 Dortmund
Telefon: 0231 9999490
E-Mail: info[at]be-ep.de
Internet: www.be-ep.de


Die 2009 gegründete, staatlich und kirchlich anerkannte CVJM-Hochschule – YMCA University of Applied Sciences – führt in Präsenz- sowie in berufsbegleitenden und onlinebasierten Teilzeit-Studiengängen in den Bereichen Theologie und Soziale Arbeit zum Bachelor of Arts und Master of Arts. Außerdem bietet sie die Kolleg-Fachschul-Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher und zur Jugendreferentin / zum Jugendreferenten an. Verschiedene Weiterbildungen ergänzen das Angebot. Die CVJM-Hochschule betreibt zusätzlich vier Forschungsinstitute (Institut für Erlebnispädagogik, Institut für Missionarische Jugendarbeit, Institut empirica für Jugendkultur und Religion sowie das Evangelische Bank Institut für Ethisches Management). Derzeit sind 552 Studierende immatrikuliert. Rektor der CVJM-Hochschule ist Pfarrer Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt. Die Studierenden leben in einer Lern- und Lebensgemeinschaft auf dem bzw. in der Nähe des Campus.

Träger der CVJM-Hochschule ist der deutschlandweite Dachverband der Christlichen Vereine Junger Menschen (CVJM/YMCA), der CVJM Deutschland. Der CVJM/YMCA ist weltweit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation, die insgesamt 40 Millionen Menschen direkt erreicht, und weitere 25 Millionen Menschen indirekt. In Deutschland hat der CVJM 310.000 Mitglieder und regelmäßige Teilnehmende. Darüber hinaus erreicht er in seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten jedes Jahr fast eine Million junge Menschen. Schwerpunkt des CVJM in Deutschland ist die örtliche Jugendarbeit in 1.400 Vereinen, Jugendwerken und Jugenddörfern.

Ehrenamtlicher Vorsitzender des CVJM Deutschland ist Präses Steffen Waldminghaus. Hauptamtlicher Leiter ist Generalsekretär Pfarrer Hansjörg Kopp.

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