92. Jhg an der Wall of Fame in Kassel
Waldmurmelbahn in der Erlebnispädagogikwoche

Praxiswochen im Unterricht der Kolleg-Fachschulausbildung

Erleben, Probieren, Kreieren

Der Lockdown während der Corona-Krise im Frühjahr brachte es mit sich, dass wir Ersties der Kolleg-Fachschulausbildung an der CVJM-Hochschule uns an Online-Unterricht gewöhnen und viele Stunden vor dem Bildschirm am heimischen Schreibtisch sitzen mussten.

Aber in den letzten Wochen unseres ersten Studienjahres gab es wieder viel zu erleben und Praktisches zu tun: Einblicke in die Erlebnispädagogik, Dogmatik, Rhetorik, Gestaltung und neue Medien. Das Unterrichtsformat „Kurswoche“ bedeutet, dass eine Woche lang ein Thema behandelt oder an einem Projekt gearbeitet wird.

In Erlebnispädagogik bauten wir eine gewaltige Murmelbahn quer durch den Wald und gingen mit Kanus einen Tag auf die Fulda. Vor und nach der Outdoor-Woche lagen Indoor-Seminare, bei denen Denken und Reden im Mittelpunkt standen.

Im Dogmatik-Café gab es Kaffee und in Kleingruppen Diskussionen über Glaubensinhalte und die Dogmatik von Karl Barth. Dabei lernten wir „Kaffee-schlürfend“ die Grundbegriffe der Dogmatik bei Pfarrer Frank Weber. In Rhetorik übten wir uns im ausdrucksstarken Reden, inspiriert von Andree Strötker aus dem CVJM-Ostwerk.

In zwei Praxiswochen durften wir uns kreativ „ausleben“ und schufen ein gemeinsames Graffitiprojekt in Kassel mit Marcel Bretschneider. Aus Entwürfen wurden große Bilder zum Thema „Vielfalt“ an einer Autobahnbrücke, der sogenannten „Hall of Fame“.

Zuletzt lernten wir im Modul „Medien in der sozialpädagogischen Praxis“, auf TikTok und Instagram interessante Inhalte zu posten. Alle diese Wochen erlebten wir als relevant für die spätere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Wir sind froh und dankbar, dass wir aus dem Online-Modus wieder in die praktischere Arbeit zurückkehren durften. Dadurch, aber auch schon während des „Home-Schoolings“ in den Monaten davor, ist unser Kurs weiter zusammengewachsen.

Daniel Hoffmann, 92. Jahrgang der Kolleg-Fachschulausbildung an der CVJM-Hochschule


Die 2009 gegründete, staatlich und kirchlich anerkannte CVJM-Hochschule – YMCA University of Applied Sciences – führt in Präsenz- sowie in berufsbegleitenden und onlinebasierten Teilzeit-Studiengängen in den Bereichen Theologie und Soziale Arbeit zum Bachelor of Arts und Master of Arts. Außerdem bietet sie die Kolleg-Fachschul-Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher und zur Jugendreferentin / zum Jugendreferenten an. Verschiedene Weiterbildungen ergänzen das Angebot. Die CVJM-Hochschule betreibt zusätzlich vier Forschungsinstitute (Institut für Erlebnispädagogik, Institut für Missionarische Jugendarbeit, Institut empirica für Jugendkultur und Religion sowie das Evangelische Bank Institut für Ethisches Management). Derzeit sind 457 Studierende immatrikuliert. Rektor der CVJM-Hochschule ist Pfarrer Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt. Die Studierenden leben in einer Lern- und Lebensgemeinschaft auf dem bzw. in der Nähe des Campus.

Träger der CVJM-Hochschule ist der deutschlandweite Dachverband der Christlichen Vereine Junger Menschen (CVJM/YMCA), der CVJM Deutschland. Der CVJM/YMCA ist weltweit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation, die insgesamt 40 Millionen Menschen direkt erreicht, und weitere 25 Millionen Menschen indirekt. In Deutschland hat der CVJM 310.000 Mitglieder und regelmäßige Teilnehmende. Darüber hinaus erreicht er in seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten jedes Jahr fast eine Million junge Menschen. Schwerpunkt des CVJM in Deutschland ist die örtliche Jugendarbeit in 1.400 Vereinen, Jugendwerken und Jugenddörfern.

Ehrenamtlicher Vorsitzender des CVJM Deutschland ist Präses Steffen Waldminghaus. Hauptamtlicher Leiter ist Generalsekretär Pfarrer Hansjörg Kopp.

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