Erlebnispädagogik auf dem Wasser

Sommer, Sonne, Wassersport:

Diese Assoziationen stiegen in uns auf, als wir „Ersties“ der Kolleg-Fachschulausbildung der CVJM-Hochschule erfahren haben, dass wir im Rahmen unserer Kurswoche „Bewegungserziehung und Sport“ eine Kanutour auf der Fulda machen werden.

Nach den vielen Wochen der Online-Lehre aufgrund der Corona-Krise, in denen jeder und jede an seinem/ihrem Schreibtisch saß und für sich selbst den Lernstoff bearbeiten musste, war diese Kurswoche eine willkommene Abwechslung für uns Studierende. Es tat gut, sich nach der langen Zeit des „social distancing“ wieder real zu treffen und nicht nur auf dem Bildschirm bei Videokonferenzen zu sehen.

Bevor das Vergnügen losgehen konnte, stand natürlich eine Einweisung in das Kanufahren von den Mitarbeitenden des Instituts für Erlebnispädagogik der CVJM-Hochschule auf dem Programm. Auch wenn man keinen Führerschein für das Kanufahren braucht, gelten auch auf dem Wasser bestimmte „Verkehrsregeln“ und sind gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Dazu gehört nicht zuletzt das Anziehen einer Schwimmweste.

Dann ging es in Zweier-Teams in die Kanus. Die insgesamt dreieinhalb-stündige Kanufahrt war geprägt von intensiver Kursgemeinschaft und ganz vielen Eindrücken von der Natur auf und neben dem Fluss. Die Stimmung war heiter und gelöst, wie an den wunderschön gesungenen Seefahrtsliedern zu hören war.

Während einer Pause an Land haben die Erlebnispädagogen uns vermittelt, auf was man alles achten sollte, wenn man Leiterin oder Leiter einer solchen Kanutour ist. Diese Kenntnisse werden sicher später bei selbst geleiteten Jugendfreizeiten Anwendung finden.

Am Ende konnte eine erfreuliche Bilanz gezogen werden: Alle Boote haben das Ziel sicher erreicht, alle haben die „Kapitänsprüfung“ fürs Kanufahren bestanden, niemand ist ins Wasser gefallen. Aber nass geworden sind zum Schluss trotzdem alle bei einer ausgiebigen Wasserschlacht.

Hannah Theophil, 92. Jahrgang der Kolleg-Fachschulausbildung an der CVJM-Hochschule


Die 2009 gegründete, staatlich und kirchlich anerkannte CVJM-Hochschule – YMCA University of Applied Sciences – führt in Präsenz- sowie in berufsbegleitenden und onlinebasierten Teilzeit-Studiengängen in den Bereichen Theologie und Soziale Arbeit zum Bachelor of Arts und Master of Arts. Außerdem bietet sie die Kolleg-Fachschul-Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher und zur Jugendreferentin / zum Jugendreferenten an. Verschiedene Weiterbildungen ergänzen das Angebot. Die CVJM-Hochschule betreibt zusätzlich vier Forschungsinstitute (Institut für Erlebnispädagogik, Institut für Missionarische Jugendarbeit, Institut empirica für Jugendkultur und Religion sowie das Evangelische Bank Institut für Ethisches Management). Derzeit sind 457 Studierende immatrikuliert. Rektor der CVJM-Hochschule ist Pfarrer Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt. Die Studierenden leben in einer Lern- und Lebensgemeinschaft auf dem bzw. in der Nähe des Campus.

Träger der CVJM-Hochschule ist der deutschlandweite Dachverband der Christlichen Vereine Junger Menschen (CVJM/YMCA), der CVJM Deutschland. Der CVJM/YMCA ist weltweit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation, die insgesamt 40 Millionen Menschen direkt erreicht, und weitere 25 Millionen Menschen indirekt. In Deutschland hat der CVJM 310.000 Mitglieder und regelmäßige Teilnehmende. Darüber hinaus erreicht er in seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten jedes Jahr fast eine Million junge Menschen. Schwerpunkt des CVJM in Deutschland ist die örtliche Jugendarbeit in 1.400 Vereinen, Jugendwerken und Jugenddörfern.

Ehrenamtlicher Vorsitzender des CVJM Deutschland ist Präses Steffen Waldminghaus. Hauptamtlicher Leiter ist Generalsekretär Pfarrer Hansjörg Kopp.

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