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Run for Dinner: Ein sportliches Essen?

Studierende aus allen Jahrgängen trafen sich zum Essen
Gruppe Studierender am Tisch
Einer der vielen leckeren Nachtische
Glas mit süßem Nachtisch

Im Studium lernen wir (im Idealfall), uns präzise auszudrücken und alles klar zu definieren. Also: warum "Run for dinner?" Denn: gerannt sind wir eigentlich nicht - mit ein paar wenigen Ausnahmen, die vielleicht den Bus oder die Straßenbahn fast verpasst haben. Ein "Dinner" in Form eines dreigängigen Abendessens hatten wir aber durchaus. Aber vielleicht ergibt ja die Kombination der Worte eine Lösung.

Die "Vorbereitung":

Freitag war Anmeldeschluss für diese Aktion: Immer in Zweierteams, mit Angabe von (Essens-) Unverträglichkeiten oder Vorlieben (z.B. vegetarisch) und des Wohnorts (d.h. der WG). Am darauffolgenden Montag erhielten wir eine E-Mail mit allen nötigen Informationen: Für welchen Gang wir zuständig sind und welchen Gang wir in welcher WG einnehmen werden.

Kurz: Jeder Gang wird mit zwei anderen - zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten - Teams und an einem anderen Ort eingenommen. Für das Essen hatten wir 60 Minuten, für den Ortswechsel 30 Minuten Zeit.

Der Abend:

Am Freitag, eine Woche nach Anmeldeschluss, fand die lang ersehnte Aktion schließlich statt. Bei uns sah das so aus: Wir bereiteten die Vorspeise zu (es gab Kräuterwaffeln mit Frühlingsquark), danach machen wir uns auf den Weg zum Campus, um in der "10er-WG" den Hauptgang, eine fantastische Spinatlasagne, zu genießen. Für das Dessert, superleckeres Schokomousse, welches mit Erdbeeren und Trauben wunderschön dekoriert war, wurden wir in die Hugo-Preuß-Straße 33 geladen.

Rennen oder nicht rennen?

Je nachdem also, wie weit ein Team von der nächsten WG entfernt wohnt, musste sich also doch beeilt werden, um rechtzeitig zum nächsten Gang zu erscheinen. Das "Dinner" war ebenfalls mehr als ein Abendessen: Es gibt wohl kaum einen anderen Abend am Campus, an dem sich so viel Mühe für Essen und (!) Dekoration gegeben wird. Und vermutlich gibt es auch nur wenige Abende, an denen (zeitgleich) in verschiedenen Küchen so viele verschiedene leckere Speisen zubereitet werden, um sie dann mit Leuten zu essen, mit denen man vielleicht das erste Mal zu tun hat.

Nach dem Dessert trafen wir uns schließlich noch zum Austausch im Wohnzimmer. Ganz ohne Knabber-Sachen, die hätten beim besten Willen keine Platz mehr im Magen gehabt...

Jedenfalls... Ob rennen oder nicht rennen, der Abend hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Anthea Roth (Studierende an der CVJM-Hochschule; Abschlussjahrgang 2014)