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Es wird nie langweilig

Sandra Wehnert
Gruppenfoto

San­dra Weh­nert berich­tet von ihrem Pra­xis­se­mes­ter beim CVJM-Westbund:

San­dra, wo hast du dein Prak­ti­kum absol­viert und wie bist du dar­auf auf­merk­sam geworden?

Ich war über­re­gio­nal im CVJM-Westbund ­tätig. Schon wäh­rend ich mich dort lange Jahre ehren­amt­lich enga­gierte, konnte ich es mir ­vor­stel­len, spä­ter haupt­amt­lich im CVJM zu arbei­ten. Daher wollte ich nun auch die Arbeit aus Sicht eines Haupt­amt­li­chen kennenlernen.

Wel­che Auf­ga­ben stan­den auf dei­ner Tagesordnung?

Ich war in den ver­schie­dens­ten Arbeits­be­rei­chen tätig. Unter ande­rem besuchte ich Frei­zei­ten oder beglei­tete sie als Mit­ar­bei­te­rin. Neben den Vor­be­rei­tun­gen, Berich­ten in diver­sen Zeit­schrif­ten und Abrech­nun­gen nahm ich an vie­len ver­schie­de­nen Sit­zun­gen teil, bei­spiels­weise an Dienst­be­spre­chun­gen der Bun­des– und Kreis­ver­bands­se­kre­täre, Kreis­ver­tre­tung und auch an einer Dele­gier­ten­ver­samm­lung. Beson­ders ein­drück­lich war für mich aber meine Teil­nahme am „Euro­pean Scout Group Lea­dership and Semi­nar“ in Ungarn. Hier konnte ich inter­na­tio­nale ­Kon­takte knüp­fen und wert­volle Erfah­run­gen sammeln.

Was hat dir am meis­ten Freude bereitet?

Die Frei­zei­ten und die Kon­takt­auf­nahme zu den vie­len ver­schie­de­nen Ehren­amt­li­chen. Hier habe ich viele ver­schie­dene Beweg­gründe erfah­ren, warum die ein­zel­nen Per­so­nen unsere Arbeit unter­stüt­zen. Das im Stu­dium erlernte Selbst­ma­nage­ment konnte ich erfolg­reich umset­zen und alle Auf­ga­ben dem­ent­spre­chend frist­ge­recht einreichen.

Knoten
Jugendliche auf einer Schaukel

Am meis­ten her­aus­ge­for­dert hat mich die Arbeit an ­so vie­len unter­schied­li­chen Orten. Die gan­zen lan­gen Auto– und Zug­fahr­ten waren ziem­lich anstren­gend. Außer­dem war es manch­mal schwie­rig für mich, mir zu mer­ken, wel­cher Name zu wel­chem Gesicht gehört und mich zu erin­nern, mit wem ich was bespro­chen hatte.

Kannst du dir vor­stel­len, die­ser Auf­gabe auch haupt­be­ruf­lich nachzugehen?

Ja. Die Viel­sei­tig­keit der Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Es wird nie lang­wei­lig, weil man sich in immer neue The­men­ge­biete ein­ar­bei­ten muss. Man ist meist auch sehr nah dran an den Menschen.

An der CVJM-Hochschule ist das Pra­xis­se­mes­ter eine Zeit, in der die Stu­die­ren­den in viel­fäl­ti­gen Pra­xis­fel­dern der Sozia­len Arbeit oder Gemein­de­päd­ago­gik tätig wer­den.