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Studienprofil Migration, Integration und Interkulturalität (MII)

Module und Aufbau

  • W 6: Der interreligiöse und interkulturelle Dialog und seine Didaktik
  • W 18: Theologie und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft
  • W 19: Gesellschaftspolitische Dimensionen Sozialer und gemeindepädagogischer Arbeit in der Migrationsgesellschaft. (Integration auf lokaler und kommunaler Ebene und Politische Dimensionen interkultureller Arbeit)

Wünschenswert: Teilnahme am Integrationscoach

Warum sollte ich MII wählen?

Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft. Heute leben über 17,5 Millionen Menschen mit Migrationserfahrung in Deutschland, das sind über 21% der Bevölkerung. An dieser empirischen Tatsache wird sich nichts ändern, unabhängig davon ob dieser Wandel als positiv oder negativ gesehen wird. Aber nicht nur Vielfalt, Zwischenwelten und hybride Identitäten sind Kennzeichen einer Migrationsgesellschaft, sondern auch Strukturen und Prozesse des Rassismus.

Die Soziale Arbeit und die gemeinde-/religionspädagogische Arbeit nehmen eine entscheidende Rolle ein, das interkulturelle Zusammenleben zu gestalten und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Ihre Aufgabe ist es unter anderem:

  • Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung ermächtigen, umfassend am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben
  • Prozesse der interkulturellen Öffnung zu gestalten und begleiten
  • Brücken zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu bauen und Begegnung zu initiieren
  • demokratisch bilden, um populistischen und rechtsextremen Tendenzen gegen zu wirken

Das Profilfach "Migration, Integration und Interkulturalität" bereitet die Studierenden darauf vor, diese Aufgaben kompetent ausfüllen zu können.