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Junge Menschen beim „selbst glauben“ begleiten

170 Teilnehmende bildeten sich beim Fachtag "Selbst glauben" für ihre Arbeit in Kirchengemeinden, christlichen Jugendverbänden und im Schuldienst weiter
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In sechs Seminaren lernten die Teilnehmenden praxiserprobte Konzepte der subjektorientierten Religionspädagogik kennen
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Karsten Müller, Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz, CVJM-Generalsekretär Hansjörg Kopp, Prof. Dr. Germo Zimmermann, Dr. Florian Karcher und Dr. Martin Dorner (v. l.) gestalteten den Fachtag "Selbst glauben" mit
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170 Teilnehmende bei Fachtagung der CVJM-Hochschule qualifiziert

KASSEL. „Junge Menschen wollen über Glauben sprechen. Damit dies gelingt, brauchen sie einen geeigneten Rahmen und gute Methoden“, weiß Dr. Florian Karcher, Leiter des Instituts für missionarische Jugendarbeit an der CVJM-Hochschule in Kassel.

Vor diesem Hintergrund veranstalteten die CVJM-Hochschule und die Universität Kassel am vergangenen Samstag in Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut (RPI) beider hessischer Landeskirchen und dem Studienzentrum Josefstal den bundesweiten Fachtag „Selbst glauben“. Vorangegangen war die Veröffentlichung des gleichnamigen Buches als zweiter Band der Reihe „Beiträge zur missionarischen Jugendarbeit“.

170 Teilnehmende wurden an diesem Fachtag durch inspirierende Vorträge und praxisnahe Workshops für den vielfältigen Dienst in Kirchengemeinden und christlichen Jugendverbänden sowie den Schuldienst (Fach Religion) qualifiziert.

Zu Beginn des Fachtages, der auf dem Campus der CVJM-Hochschule stattfand, begründete Dr. Florian Karcher den Ansatz der subjektorientierten Religionspädagogik sowohl theologisch als auch pädagogisch. Daran schloss sich Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz von der Universität Kassel und Mitherausgeberin des Buches „Selbst glauben“ an, indem sie den Blick der Teilnehmenden auf die Basis subjektorientierter Religionspädagogik lenkte: die Anerkennung und Wertschätzung junger Menschen mit all ihren Fragen und ihrem Wunsch, auf ihre eigene Weise den Glauben zu entdecken.

Der Frage danach, wie diese Haltung der Anerkennung und Wertschätzung ganz praktisch im Religionsunterricht, der Kinder- und Jugendarbeit, in Gemeindearbeit oder der Erlebnispädagogik umgesetzt werden kann, konnten die Teilnehmenden in sechs Seminaren zu praxiserprobten Konzepten der subjektorientierten Religionspädagogik mit Expertinnen und Experten nachgehen.

Den Abschluss des Fachtages bildeten zwei Impulse zur Subjektorientierung in unterschiedlichen Kontexten: Karsten Müller vom RPI referierte über die Subjektorientierung im Kontext des Religionsunterrichtes und Hansjörg Kopp, Generalsekretär des CVJM Deutschland, im Kontext verbandlicher Jugendarbeit.

Das Buch „Selbst glauben“ kann hier bestellt werden:
www.scm-shop.de/selbst-glauben.html

Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM/YMCA) ist weltweit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation mit insgesamt 58 Millionen Mitgliedern. In Deutschland hat der CVJM-Gesamtverband 330.000 Mitglieder und regelmäßige Teilnehmer. Darüber hinaus erreicht er in seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten jedes Jahr fast eine Million junge Menschen. Schwerpunkt ist die örtliche Jugendarbeit in den 2.200 Vereinen, Jugendwerken und Jugenddörfern.

Die 2009 gegründete staatlich anerkannte CVJM-Hochschule – YMCA University of Applied Sciences – führt in Präsenz- sowie in Online-Studiengängen in den Bereichen Theologie und Soziale Arbeit zum Bachelor of Arts. Sie qualifiziert Menschen für den Dienst am Menschen. In den Bachelorstudiengängen Religions- und Gemeindepädagogik bzw. Soziale Arbeit studieren derzeit 333 Studierende in Voll- und Teilzeit. Der Rektor der CVJM-Hochschule ist Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt. Die Studierenden leben in einer Lern- und Lebensgemeinschaft auf dem bzw. in der Nähe des Campus.

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