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Wie arbeitet das Institut?

Personal

Wir arbeiten ausschließlich mit Trainerinnen und Trainern, die eine erlebnispädagogische Ausbildung absolviert haben, die die Qualitätsgrundlagen des Bundesverbandes für Individual- und Erlebnispädagogik e.V. (BE) erfüllt. Wir verpflichten unsere Mitarbeitenden zur regelmäßiger Teilnahme an internen Schulungen sowie externen Fort- und Weiterbildungen. Begleit- und Coaching-Gespräche mit den Mitarbeitenden ergänzen diese Maßnahmen. So gewährleisten wir die hohe Qualität unserer Programme.

Sicherheit

Mit unseren Programmen wollen wir herausfordern, Grenzen erweitern und Abenteuer ermöglichen. Das gelingt uns, weil wir der Sicherheit einen hohen Stellenwert einräumen und dabei keine Kompromisse eingehen. Unsere Programme und Angebote erfüllen die Qualitätsstandards der Fachsportverbände ERCA, DAV und VDKS. Unsere Mitarbeitenden sind für die entsprechenden Tätigkeitsfelder sicherheitstechnisch sehr gut geschult.

Die Natur als Lehrmeisterin

Die Natur ist Lebensraum und Lernort zugleich. Sie bietet in ihrer Einfachheit und Vielfalt eine Plattform für tiefe und elementare Erlebnisse. Einerseits sind wir untrennbarer Teil der Natur und können außerhalb von ihr nicht existieren, andererseits begeben wir uns "in" die Natur, um gezielt Lernprozesse zu initiieren, die menschliche Entwicklung auf geistiger, körperlicher und seelischer Ebene fördern.

Try + Error = Success

Lernen durch Erleben, Handeln und Erfahren beschreibt unser zentrales Bildungsverständnis. Wir geben nicht vor, sondern kreieren Räume, in denen Menschen selbst erleben und handeln und damit eigene Erfahrungen machen. Dieser Ansatz führt uns immer wieder zu der Erkenntnis, dass Menschen zu mehr fähig sind, als sie denken und dass sich Unvorstellbares plötzlich ereignen kann. In diesen Prozessen erleben die Teilnehmenden Misserfolg und Fehler. Wir bleiben aber nicht bei den Fehlern stehen, sondern richten vielmehr den Blick auf den Gewinn und den Erfolg, der darin verborgen liegt.

Das Ganze sehen

In allem unseren Tun legen wir Wert darauf, Systeme umfassend in den Blick zu nehmen und nicht nur Momentaufnahmen, Einzelpersonen oder Handlungsabschnitte zu betrachten. Nur dann erhalten wir eine ganzheitliche Sicht der Dinge und können das Setting so gestalten, dass alle Beteiligten maximal profitieren. Für unsere Lernprozesse bedeutet das, dass für den Gewinn alle Mitwirkenden gleichermaßen verantwortlich sind. Erfolg und Misserfolg können nicht Einzelnen gutgeschrieben bzw. angelastet werden.

Das Ganze sehen heißt gleichzeitig aber auch das Individuum wahrzunehmen. Jede Person ist gleichberechtigter und wertvoller Akteur in unseren Lernprozessen. Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn alle Einzelpersonen mit ihrer Individualität konstruktiv am Prozess beteiligt sind.

Prozessorientierung

Wir arbeiten prozessorientiert, weil wir der Komplexität, Vielseitigkeit und Lebendigkeit menschlicher Systeme gerecht werden wollen. Schritt für Schritt gehen wir auf vereinbarte Ziele zu. Jedoch führt die Unmittelbarkeit der Natur und die Lebendigkeit menschlicher Systeme immer wieder zu veränderten Bedingungen, die nicht selten eine Anpassung des Programms erfordern. Deshalb sehen wir in jeder Zwischenetappe einen möglichen neuen Ausgangspunkt oder eine wichtige Abzweigung, die Menschen und Systeme zu neuen, unbekannten und unvorhersehbaren Orten der Veränderung und Neuorientierung führen. Im Prozess nehmen unsere Trainerinnen und Trainer die Rolle des Begleiters und Moderators ein, um der Dynamik und Individualität von Menschen und Systemen gerecht zu werden.

Weltanschauung und Wertevermittlung

Das Institut für Erlebnispädagogik ist institutionell an die CVJM-Hochschule angegliedert und folgt damit auch deren christlichen Grundsätzen. Die konkreten Programme und Angebote des Instituts für Erlebnispädagogik sind jedoch, sofern nicht anders benannt, weltanschaulich, politisch und religiös neutral.

Eine gezielte Vermittlung christlicher Werte sowie eine Integration christlicher Themen und Inhalte in das erlebnispädagogische Programm sind auf Wunsch/Anfrage jederzeit möglich.

Führungsverständnis

Führung und Leitung zielen darauf ab, Menschen in ihrer Entwicklung ganzheitlich zu fördern und Prozesse für alle Beteiligten gewinnbringend zu gestalten. Für unsere Praxis bedeutet dies, dass wir in Führungsprozessen

  • jede/n im Blick haben,
  • unabhängig von Rollen und Hierarchien wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen,
  • die Balance von Freiheit und Verantwortung dem Prozessverlauf und der Gruppe anpassen,
  • dem systemischen Ansatz folgen und alle Beteiligten in der Entscheidungsfindung berücksichtigen,
  • nachvollziehbar handeln und Entscheidungen transparent machen
  • situationsabhängig unterschiedliche Führungsstile praktizieren. Hauptkriterien sind dabei die Sicherheit und der Erfolg für die Gruppe sowie für das Individuum

Forschung und Praxis

Am Institut für Erlebnispädagogik erforschen wir erlebnispädagogische Prämissen und Wirkimpulse. Die wissenschaftlichen Ergebnisse fließen in unsere Programmkonzepte ein und erhöhen damit die Qualität. Wir praktizieren eine enge Verzahnung von Forschung und Praxis um möglichst hohe Synergieeffekte zu erzielen.

Wir veröffentlichen unsere Einsichten und Erkenntnisse, um uns am gesellschaftlichen und akademischen Diskurs zu beteiligen.